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Planungssoftware

Um für die Planung und die Ausführung verschiedener Aufgaben Unterstützung zu bekommen, wird unterschiedlichste Anwendungssoftware auf dem Markt angeboten. Den Rahmen dazu bildet die Hardware, der physische Träger, auf dem die Software existiert.

Es wird unterschieden in Standardsoftware, die vom Anbieter erstellt und vom Kunden käuflich erworben wird und Individualsoftware, die je nach Bedarf eingerichtet werden kann. Ein Projekt ist etwas, das man zu tun beabsichtigt, vorher muss jedoch ein genauer Strukturplan erarbeitet werden.

Die Darstellung erfolgt entweder tabellarisch oder in Form einer Baumstruktur, das sog. Organigramm. Die individuellen Gliederungen hängen stark von den tatsächlichen Gegebenheiten ab. Geschäfts- oder Ablaufprozesse werden gegliedert in funktions- oder Ablauf-orientierte Elemente.

Durch Vernetzung verschiedener Bearbeitungsvorgänge entstehen im Bereich Aktivitäten der Vorgangsplan, bei der Festlegung der Reihenfolge der Netzplan, bei der Bestimmung der Dauer der Terminplan und stimmig zu jedem Vorgang der Ressourcenplan.

Ein wesentlicher Vorteil eines Strukturplanes ist, er stellt ein stabiles Instrument innerhalb des Projektmanagements dar. Auswirkungen sind zu verzeichnen, auf die Verteilung der Verantwortlichkeiten, die Grundlage der Projektsteuerung und –dokumentierung, die Risikobewertung ist leichter möglich und die Basis zur Schätzung der Projektlaufzeit und –kosten ist selbstverständlich.

Um den entsprechenden Anforderungen gerecht zu werden, müssen genaue Definitionen erfolgen. Je nach Branche oder Komplexität des Projekts sind Ausdauer und Belastbarkeit wichtig, aber vor allem auch produktspezifisches Wissen.

Neben dem rein technischen Können sollten sozialkompetente und kommunikative Fähigkeiten vorhanden sein. Teilgebiete der Softwaretechnik versuchen den Entwicklungsprozess in überschaubare, zeitlich und inhaltlich begrenzte Phasen zu unterteilen.

Vorgehensmodelle unterscheiden sich wesentlich in ihrem Detaillierungsgrad. Uneinigkeit herrscht in den Methoden, was mit der Programmierung zu tun hat, je statischer oder eindimensionaler sie sind.

Das Wasserfallmodell ist eine Vorgehensweise, die vordefinierte Start- und Endpunkte mit eindeutigen Ergebnissen ansetzt. Diese Anwendung ist vorteilhaft, wo sich Anforderungen, Leistungen und Abläufe in der Planungsphase relativ präzise beschreiben lassen.

Spezialisten der Softwareentwicklung bezeichnen diese Variante allerdings auch als kostenrisikobehaftet und fehlerträchtig.

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