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Software Entwicklung

Die Software Entwicklung ist ein Teilgebiet der Softwaretechnik. Die Entwicklung umfasst die Teilgebiete Planung, Analyse, Entwurf, Programmierung, Validierung und Verifikation, Anforderungs-, Projektmanagement, Qualitäts- und Konfigurationsmanagement sowie Dokumentation. Alle genannten Entwicklungsstadien werden chronologisch durchlaufen, sodass die Fertigung einer im höchst möglichen Maße funktionierenden Software gewährleistet ist.
Im Anfangsstadium der Software Entwicklung steht die Planung mit der Erstellung eines sog. Lastenheftes, welches die Anforderungsdefinitionen beinhaltet. Im Folgenden geht man über zur Verfertigung eines Pflichtenheftes, welches den Entwicklern bestimmte programmiertechnische Verfahren zur Anwendung vorschreibt. Als Drittes gilt es eine Aufwandsschätzung aufzustellen sowie viertens ein Vorgehensmodell. Zur Analyse zählen die Anforderungsanalyse, die Auswertung, das Mock-up (Vorführmodell), die Prozessanalyse/Prozessmodell, die System-, die strukturierte, sowie die objektorientierte Analyse. Weiterhin folgt der Entwurf mit seinen Unterpunkten der Softwarearchitektur, dem strukturierten Design (SD), dem objektorientierten Design (OOD), der Unified Modeling Language (UML) und den Fundamental Modeling Concepts (FMC). Die Programmierung umfasst die normierte Programmierung, die strukturierte Programmierung, die objektorientierte Programmierung (OOP) und die funktionale Programmierung. Zur Validierung und Verifikation bedient man sich speziellen Arten von Test, die da Modultests (Low-Level-Test), Integrationstests (Low-Level-Test), Systemtests (High-Level-Test) und Akzeptanztests (High-Level-Test) wären. Das Anforderungsmanagement umfasst das Prüfen der Software auf Effizienz und Fehlerarmut. Das Projektmanagement ist die Zusammenfassung der Bereiche des Risikomanagements, der Projektplanung, der Projektverfolgung und -steuerung, sowie des Managements von Lieferantenvereinbarungen. Das drittletzte Stadium einer Software Entwicklung ist das Durchlaufen des Qualitätsmanagements. Hierbei wird das Capability Maturity Model und das Spice (Software Process Improvement and Capability Determination) auf den Prototypen der Software angewendet.
Später folgt das incident Management, das problem Management, die Softwaremetrik (Messung von Softwareeigenschaften), die statische Analyse (Berechnung von Schwachstellen) und die Feststellung des Grades der Softwareergonomie. Zum Konfigurationsmanagment zählt die Versionsverwaltung, das Änderungsmanagement, das Release Management und das Application Management (ITIL). Zur abschließenden Dokumentation gehören die Bereicher der Systemdokumentation (Weiterentwicklung und Fehlerbehebung), Betriebsdokumentation (Betreiber/Service), Erstellung einer Bedienungsanleitung (Anwender), darstellen der Geschäftsprozesse (Konzeptionierung der Weiterentwicklung) und die Verfahrensdokumentation (Beschreibung rechtlich relevanter Softwareprozesse).

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